Gruppenfoto der A+W-Fachpersonen, die über das Grossprojekt THE CIRCLE sprechen

THE CIRCLE – ein A+W-Projekt der Superlative (Teil 1)

«Grösstes Hochbauprojekt der Schweiz», «Grossprojekt mit Leuchtturm-Charakter» oder ganz einfach: THE CIRCLE. Adrian Glauser, Projektleiter H13, Martin Berweger, Bereichsleiter Elektroengineering, und Tobias Fäh, Niederlassungsleiter A+W Frauenfeld, diskutieren über den Bau am Flughafen Zürich, die Herausforderungen und warum A+W prädestiniert ist für die Planung und Umsetzung von Grossprojekten.

THE CIRCLE – Eckdaten zum Grossprojekt

Die beiden Gesellschaften Flughafen Zürich und SwissLife als Bauherren erstellen zusammen mit dem Realisierungspartner, HRS Real Estate AG, als Totalunternehmer einen zusammenhängenden Gebäudekomplex. Dieser wird verschiedentlich genutzt: Health & Beauty, Education & Knowledge, Events & Cultures, Brands & Dialogues, Gastro, Counsel & Services, Hotel & Convention Center sowie Headquarters & Offices finden sich im CIRCLE. Im Grundauftrag für A+W enthalten waren – abgesehen vom Grundausbau – die Mieterausbauten für zwei Hyatt Hotels (Regency und Place) sowie das Ambulatorium für das Universitätsspital Zürich.

Das Gebäude THE CIRCLE erfüllt die Anforderungen des Schweizer Labels MINERGIE und des höchsten Standards PLATINUM des US-amerikanischen Labels LEED. Für den Gebäudekomplex wurde ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Energie- und Gebäudetechnikkonzept als optimiertes Gebäudesystem geschaffen, das aus aufeinander abgestimmten Einzelsystemen besteht. Mit dem Zuschlag an HRS Real Estate AG im Rahmen des TU-Wettbewerbes startete der Auftrag für Amstein + Walthert AG als hauptverantwortlicher Gebäudetechnikplaner Ende Januar 2015. Total waren seitens A+W rund 190 Mitarbeitende aus verschiedenen Gewerken im Rahmen von THE CIRCLE tätig. Drei davon – Martin Berweger, Tobias Fäh und Adrian Glauser – erzählen im Interview mehr über das Projekt.

A+W war beim Grossprojekt THE CIRCLE am Flughafen Zürich der hauptverantwortliche Gebäudetechnikplaner.
©Universitätsspital Zürich

Wann habt ihr das erste Mal von THE CIRCLE gehört und wie kam es, dass ihr dafür angefragt wurdet?

Adrian Glauser, Projektleiter THE CIRCLE: «THE CIRLCE wurde bei uns in der A+W-Niederlassung Frauenfeld im Jahr 2016 Thema. Am Anfang wusste ich noch nicht im Detail, was auf mich als Teamleiter Planung und Projektleiter H13 zukommen würde. Dass es sich dabei um einen spannenden Auftrag handelt, war mir aber schnell klar. Denn so etwas wie THE CIRLCE gabs bisher noch nie: Immerhin ist es das grösste Hochbauprojekt der Schweiz. Ich freute mich sehr auf das Projekt – nicht zuletzt auch, weil ich wusste, dass wir ein gutes Team sind und dass wir von A+W Frauenfeld «nur» einen Teil des gesamten Projekts übernehmen würden.»

Tobias Fäh, Niederlassungsleiter A+W Frauenfeld & Projektleiter THE CIRCLE: «Ich war gerade im Militär, als ich das erste Mal vom Projekt THE CIRCLE hörte. Der damalige Niederlassungsleiter von A+W Frauenfeld rief mich an und erzählte vom Grossprojekt. Natürlich fühlte ich mich geehrt, dass wir von der Niederlassung Frauenfeld für die Planung und Umsetzung des Teilprojekts H13 angefragt wurden. Sofort stellte sich aber auch die Frage: Wie schaufeln wir die dafür nötigen Ressourcen frei? Natürlich hatten wir ein bisschen Kapazität – aber für ein Grossprojekt wie THE CIRCLE reicht «ein bisschen» nicht (lacht). Darum war auch schnell klar, dass wir Adrian Glauser für die Arbeit am CIRCLE einsetzen würden. Kaum aus dem Militär zurück, ging es für mich dann auch gleich los. Und zwar richtig: Obwohl wir von der Niederlassung Frauenfeld später ins Projekt einstiegen als der Rest von A+W, wurde uns kaum Einarbeitungszeit gewährt. Gleich am Montag nach dem Militär musste ich zum Beispiel in einem Meeting konkrete Vorschläge unterbreiten und kurze Zeit später das Projekt präsentieren. Dabei wäre ich froh gewesen, wenn mir zuerst einmal jemand erklärt hätte, worum es beim CIRCLE genau geht (lacht).»

Martin Berweger, Bereichsleiter Elektroengineering: «Ich hatte gerade ein grösseres Projekt abgeschlossen, als ich 2014 vom CEO Christian Appert für die Gesamtleitung des Projekts angefragt wurde. Zuerst musste ich leer schlucken – denn ich wusste schon von Anfang an um die Tragweite und Grösse des Projekts. Ich war THE CIRCLE gegenüber aber äusserst positiv gestimmt, suchte die Herausforderung und sagte nach nur kurzer Bedenkzeit zu. So kam es, dass ich seit Anbeginn dabei bin.»

Warum A+W prädestiniert ist für Grossprojekte wie THE CIRCLE, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

Das Interview wurde im September 2020 durchgeführt.

Im Interview:

Foto von Tobias Fäh, Niederlassungsleiter von Amstein + Walthert Frauenfeld.

Martin Berweger
Nach 10-jähriger Tätigkeit bei Elektrowatt Engineering wechselte der heutige Bereichsleiter Elektroengineering 1999 zu Amstein + Walthert. 2014 wurde Martin vom CEO Christian Appert angefragt, als Gesamtprojektleiter im Projekt THE CIRCLE mitzuwirken.

 

Foto von Tobias Fäh, Niederlassungsleiter von Amstein + Walthert Frauenfeld.

Tobias Fäh
Der Niederlassungsleiter von A+W Frauenfeld arbeitet seit 2016 als Projektleiter des Gebäudekomplexes H13 (v.a. Universitätsspital Zürich) im Projekt THE CIRCLE. Bei A+W ist der Ostschweizer schon seit 2007 tätig: Er absolvierte im Unternehmen eine Zusatzlehre als Heizungsplaner und leitet seit Mai 2020 die A+W-Niederlassung in Frauenfeld.

 

Foto von Adrian Glauser, Projektleiter H13 im Grossprojekt THE CIRCLE

Adrian Glauser
Adrian stiess 2016 zu A+W Frauenfeld – und arbeitet seither praktisch ausschliesslich am Grossprojekt THE CIRCLE. Er leitete das Planerteam von A+W Frauenfeld, war für die Koordination mit dem Universitätsspital Zürich zuständig (Teilprojekt H13.2) und sorgte dafür, dass die Pläne in der Ausführungsphase korrekt umgesetzt wurden.

Möchtest auch du an schweizweit einmaligen Grossprojekten mitwirken und teamübergreifend zusammenarbeiten? Dann bewirb dich bei uns! Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Über den Autor:
Marion Jarusel – Unternehmenskommunikation & Marketing
seit 2017 bei Amstein + Walthert
seit 2017 bei Amstein + Walthert
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