KuchendiagrammA+W während Corona-Krise

Mit Innovation aus der Krise

Die Corona-Krise hat die Welt verändert. Die Mitarbeitenden der Amstein + Walthert Gruppe erlebten die vergangenen Monate unterschiedlich. Wie sie mit der Krise umgegangen sind, hat das Innovationsteam von A+W mit einer Umfrage untersucht. Hier erfährst du mehr über die Erkenntnisse, die A+W aus der Mitarbeiterumfrage gewinnen konnte und über die Massnahmen, die nun getroffen werden.

Mit einer Umfrage im April 2020 wollte sich das Innovationsteam von Amstein + Walthert ein Bild vom Wohlbefinden der Mitarbeitenden in Bezug auf den Umgang mit der Krise verschaffen. Ausserdem boten spezifische, offene Fragen den Mitarbeitenden die Gelegenheit, ihrer innovativen Kreativität freien Lauf zu lassen. Daraus konnten erfreulicherweise 114 Ideen identifiziert werden, welche Potenzial haben, A+W nachhaltig zu verändern.

Die Rücklaufquote der ausgefüllten Fragebogen ist bemerkenswert: 70% der Belegschaft der Amstein + Walthert Gruppe hat auf die Mitarbeiterumfrage reagiert, was das grosse Engagement der Mitarbeitenden für das Unternehmen unterstreicht. Dafür gebührt allen Mitarbeitenden ein herzliches Dankeschön. Mit den gewonnenen Erkenntnissen werden nun erste Lösungsansätze für die Zukunft ausgearbeitet. Nach dem Motto “Mit Innovation aus der Krise” möchte das Innovationsteam damit für A+W als Arbeitgeber und für die A+W-Kunden Mehrwert schaffen.

Einblicke aus dem Umgang mit der Corona-Krise

Sehr erfreulich ist die Erkenntnis, dass die grosse Mehrheit der Mitarbeitenden diese herausfordernde Zeit im Frühling gut bewältigen konnte. 91% der Mitarbeitenden ging es während der letzten Wochen und Monate trotz Einschränkungen gut bis sehr gut. Sorgen bereitete den Mitarbeitenden besonders die fehlenden sozialen Kontakte zu Familie (38%), Freunden (30%) und zum Team (26%).

Balkendiagramm Befinden im Homeoffice während Corona-Krise

Balkendiagramm Prozentsatz Sorgen während Corona-Krise

Die interne Kommunikation zu den Empfehlungen, Massnahmen und Entwicklungen rund um die Corona-Situation wurde gelobt und gab den Mitarbeitenden Orientierung in dieser schwierigen Situation. Einige Wortmeldungen wiesen darauf hin, dass Videobotschaften und Austauschplattformen die Kommunikation weiter positiv beeinflussen könnten.

Anhand der spezifischen Fragen zum Kundenkontakt zeigte sich, dass auch die Kommunikation mit den Kunden als (sehr) gut empfunden wurde. Das korreliert mit der positiven Haltung bezüglich der Aufrechterhaltung des Projektgeschäfts. Schwieriger gestaltete sich die Akquisition von Neuprojekten, da hier der persönliche, physische Kontakt mit dem Kunden essenziell ist. In diesem Bereich wurden viele Ideen aufgeschrieben, um die aktuelle Situation zu verbessern, wie beispielsweise digitale Kundenevents, Webinare oder auch futuristische Avatare, die unsere Kunden durch virtuelle Markstände führen.

Homeoffice – Ein vieldiskutiertes Thema

Das momentan in allen Medien stehende Thema Homeoffice bewegte auch die Mitarbeitenden von A+W. Nahezu die Hälfte verlegte ihren Arbeitsplatz komplett nach Hause. Nur 16% der Mitarbeitenden blieben durchgehend in den Büro-Räumlichkeiten von Amstein + Walthert.

Kuchendiagramm Prozentsatz Homeoffice bei A+W während Corona-Krise

Balkendiagramm Effizienz im Homeoffice während Corona-Krise

75% der Teilnehmer haben angegeben, dass ihre Situation im Homeoffice gut bis sehr gut war. Das war auch ein wesentlicher Verdienst der IT, welche während dieser Zeit hervorragend funktionierte: Antworteten doch 85% auf die Frage der Zufriedenheit mit der Funktionsweise der IT-Umgebung positiv. 82% konnten nach eigenen Angaben im Homeoffice effizient arbeiten und ihr Projektgeschäft wie gewohnt aufrechterhalten.

Schwierigkeiten bereitete zum Beispiel das Drucken bzw. Plotten, die ausbleibenden physischen Kundenbegegnungen im Beratungsgeschäft oder die Lehrlingsbetreuung und die Führungsaufgaben. So konnte ein Viertel der Teilnehmer nicht alle Arbeiten im Homeoffice verrichten, was sich auch negativ auf die Effizienz auswirkte.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Mitarbeitende im Homeoffice effizient arbeiten, wenn folgende Aspekte gegeben sind:

  1. Alle Aufgaben können von zu Hause aus erledigt werden
  2. Die IT-Umgebung zu Hause funktioniert einwandfrei
  3. Der reibungslose Kontakt zum Team und den Kunden ist sichergestellt.

 

Wie geht es nach der Corona-Krise weiter bei Amstein + Walthert?

Die Umfrage hat uns viele Erkenntnisse geliefert. Nun gilt es, diese Erkenntnisse in konkrete Lösungen umzuwandeln. Bereits wurden erste Massnahmen umgesetzt: Die Konzernleitung hat Anfang Juli 2020 ein Homeoffice-Reglement verabschiedet. Dieses ermöglicht es den Mitarbeitenden, weiterhin die Vorzüge des Homeoffice zu nutzen. Mit Partnerunternehmen im Bereich Büro- und IT-Infrastruktur konnte A+W Rabatt-Angebote aufgleisen, um mit interessanten Konditionen die Büro-Infrastruktur im Homeoffice zu verbessern. Damit will A+W seine Mitarbeitenden unterstützen, den teils ergonomisch ungenügenden Bedingungen zu Hause ein Ende zu bereiten.

Als Fazit kann das Innovationsteam folgende Punkte bezüglich Erkenntnisse und Handlungen festhalten:

A+W hat während Corona eine Umfrage gemacht

Nach der Datenanalyse aus der Mitarbeiterumfrage kommt nun der wichtige nächste Schritt. Aus all den Antworten und Ideen werden wir Mehrwert für A+W, unsere Mitarbeitenden und unsere Kunden generieren. Denn wenn wir retrospektiv auf die Krisensituation zurückschauen, wollen wir sagen können:  «Wir haben für A+W das Beste daraus gemacht!»

 

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Über den Autor:
Marion Jarusel – Unternehmenskommunikation & Marketing
seit 2017 bei Amstein + Walthert
seit 2017 bei Amstein + Walthert
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