Projektleiter Gebäudetechnik, Daniel Brechbühl, erzählt von seinem Praktikum in Shanghai

«Mein Architekturpraktikum in Shanghai? – Horizonterweiterung pur!»

Architektur statt Ingenieurwesen, Mandarin statt Walliserdeutsch, tropische Hitze statt kühle Bergluft und Frühlingsrollen statt Schweizer Küche: Wie ein Newsletter den A+W Projektleiter Gebäudetechnik, Daniel Brechbühl, nach Shanghai gebracht hat und wie er sein Architekturpraktikum im Silicon Valley Asiens erlebt hat, liest du hier.

«Ein Praktikum in Asien? Why not?»

Angefangen hat alles, als er einen Newsletter seiner Schule erhalten habe, so Daniel Brechbühl. Die Fernfachhochschule Schweiz FFHS, wo er berufsbegleitend studiert, warb für ein zweimonatiges Praktikum in Shanghai. Die Voraussetzungen – zwischen 18 und 30 Jahre alt, Heimatort Wallis – erfüllte Daniel und China als aufstrebende Wirtschaftsmacht interessierte ihn. So dachte er sich «warum nicht?» und bewarb sich kurzerhand für das Architekturpraktikum – natürlich in Absprache mit seinem Chef von A+W Bern. Daniel unterbreitete ihm einen detaillierten Plan, wie er die zwei Monate Abwesenheit intern organisieren würde. Wie es der Zufall wollte, befanden sich einige seiner Projekte gerade in der Abschlussphase, sodass dem Praktikum in Shanghai nichts mehr im Wege stand.

Projekt «Nachhaltiges Fussballstadion»

Knapp zwei Monate nach der Bewerbung startete der junge Projektleiter sein Architekturpraktikum im Herzen Chinas. Dabei arbeitete er an einem Projekt mit, bei dem ein nachhaltiges Fussballstadion in New York für die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 gezeichnet werden sollte. Nachhaltig in dem Sinne, als dass der Stadion-Teil nach der Fussball-Weltmeisterschaft entfernt werden und sich darunter eine Wohneinheit befinden soll. «Verlassene und ungenutzte Fussballstadien sollten endgültig der Vergangenheit angehören», so Daniel.

Als Architekt in Shanghai

Spannend sei für den Projektleiter Gebäudetechnik vor allem gewesen, im Praktikum einmal die Seite zu wechseln: «Bisher war ich als Ingenieur tätig – die Prozesse und Abläufe eines Architekten kannte ich nicht. Im Praktikum habe ich gesehen, wie Architekten arbeiten und welche Anforderungen und Bedürfnisse sie an ein Projekt haben.» Diese würden sich doch relativ stark von denjenigen der Ingenieure unterscheiden. Dementsprechend war das Praktikum für Daniel keine Spezialisierung als Projektleiter Gebäudetechnik, dafür aber eine bereichernde Horizonterweiterung.

Shanghai: International, lebensfreundlich – und sauber

Natürlich hat Daniel in Shanghai nicht nur gearbeitet: Er ging auf Entdeckungstour in die Stadt, nahm an diversen Networking Events teil und genoss das riesige Essensangebot. Am meisten fasziniert habe ihn die Vielfalt und Internationalität der Stadt – und von Smog keine Spur. Überhaupt kommt Daniel ins Schwärmen, wenn er an seinen Auslandaufenthalt zurückdenkt. Dementsprechend erstaunt es auch nicht, dass er auf die Frage, wem er das Praktikum empfehlen würde, mit «jedem!» antwortet.

Möchtest auch du bei einem Praktikum deinen Horizont zu erweitern? A+W bietet spannende Möglichkeiten für Studienabgängerinnen und Studienabgänger – zwar nicht in Shanghai, aber an verschiedenen Standorten in der Schweiz.

Daniel Brechbühl von A+W Bern arbeitete am Projekt «Nachhaltiges Fussballstadion» in Shanghai mit

Über den Autor:
Sibel Karaman – Direktionsassistentin
seit 2011 bei Amstein + Walthert
seit 2011 bei Amstein + Walthert
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