Michael Fontana hat Gebäudeautomation studiert und erzählt von seinem Einstieg bei A+W.

Im Interview: Michael Fontana, Junior Projektleiter Gebäudeautomation

Mit der Studienwahl wird ein wichtiger Grundstein für die berufliche Laufbahn gelegt. Wer sich für Elektro-Engineering oder Gebäudeautomation interessiert, findet an der Hochschule Luzern die passende Ausbildung. Im Interview verrät der Gebäude-Elektro-Engineering-Absolvent und heutige A+W-Mitarbeiter Michael Fontana, wie ihn das Studium vorbereitet hat und was ihn an seiner Tätigkeit begeistert.

Michael, wusstest du schon immer, dass du im Bereich Gebäudeautomation tätig sein möchtest?

Vor und während dem Studium habe ich in einer ausführenden Gebäudeautomations-/Automationsfirma gearbeitet. Aufgrund dieses Backgrounds war es naheliegend, auf der Planungsseite ebenfalls im Bereich Gebäudeautomation (GA) tätig zu sein. Jedoch waren mir während des Studiums der Umfang und die Komplexität der GA-Planung noch nicht bewusst. Gebäudeautomation war aber schon immer mein Thema Nummer eins.

Wie nah ist deine tägliche Arbeit an dem Stoff, den du dir an der HSLU im Studiengang Gebäude-Elektro-Engineering angeeignet hast?

An der HSLU werden Module wie Regeltechnik und Gebäudeautomation angeboten. Jedoch liegt der Schwerpunkt der Ausbildung im Bereich des Elektro-Engineering. Im Allgemeinen ist die HSLU ganz klar eine optimale Vorbereitung für den Alltag des Fachplaners. Möchte man jedoch Fachplaner für Gebäudeautomation werden, so ist das Angebot der HSLU noch ausbaufähig. Sicher lohnt sich die Überlegung, eine Fachrichtung oder Spezialisierung im GA-Bereich zu kreieren und anzubieten. Die Bereiche Gebäudetechnik, Elektro-Engineering und Automation haben viele Schnittstellen und doch hat jedes Gewerk seine eigenen Schwerpunkte. Es ist unmöglich, mit einem Studiengang alle Gewerke vertieft abzudecken. Darum rate ich allen zukünftigen Fachplanern für Gebäudeautomation, im HSLU-Studium ein besonderes Augenmerk auf die «Schnittstellenmodule» zu legen, wie MSRL/GA, GA-Erweiterung, Gebäudetechnik für GEE oder Komfort und Energie. Und bitte einen regen Austausch mit den HLKS-Kollegen pflegen. Gebäudeautomation erfordert ein integrales und interdisziplinäres Denken.

Was denkst du – welche Fähigkeiten oder Eigenschaften von dir haben den Ausschlag gegeben, dass du die Stelle bei A+W antreten konntest?

Ich habe am HSLU-Firmenevent 2018 mit dem Bereichsleiter Automation Bern, Stefan Schneiter, Gespräche geführt. Danach absolvierte ich eine Schnupperwoche in dessen Abteilung. Ich denke, mein Interesse und meine Bereitschaft sowie der GA-Background haben den Ausschlag gegeben, damit ich Junior Projektleiter Gebäudeautomation werden konnte.

Was motiviert dich am meisten an deinem Beruf?

Das vielfältige Team, die spannenden und nicht alltäglichen Projekte und die Tatsache, ein «Schnittstellen-Gewerk» zu sein. Die Automation haucht der Gebäudetechnik Leben ein. Ausserdem ist der technologische Fortschritt in diesem Bereich rasant. Big Data, Digitalisierung (BIM) und IoT sind dabei wichtige Themen.

Was rätst du anderen Absolventinnen und Absolventen für den Berufseinstieg nach dem Studium?

Möglichst viel aus dem Studium mitnehmen. Und dann möglichst schnell vom Wissen der erfahrenen Mitarbeitenden profitieren. Das Lernen hat nach dem Studium erst richtig angefangen. In der Gebäudeautomation erst recht.

Sarah Enzler
Über den Autor:
Sarah Enzler – HR Assistentin
seit 2017 bei Amstein + Walthert
seit 2017 bei Amstein + Walthert
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Nora –
5. Februar 2020

Ich bin mit Michael einverstanden und glaube, dass man möglichst viel aus dem Studium mitnehmen soll. Ich werde ein Studium im Bereich Gebäudeautomation anfangen und freue mich total darauf! Danke für das interessante Interview! https://www.gebaeudeautomation-hamburg.de/

admin
17. Februar 2020

Danke für die positive Rückmeldung! Wir freuen uns, dass dir der Beitrag gefallen hat, und wünschen dir viel Erfolg im Studium.